Wohnen und Bauen

Die Wohnsituationen in Brandenburg sind kontrastreich: im Berliner Umland steigen die Mieten stark, während im ländlichen Raum immer noch Leerstand und Spekulation mit Flächen die Entwicklung kleiner Gemeinden gefährdet.

Im Bereich des Wohnens und Bauens müssen wir uns in Zukunft an Konzepten orientieren, die es ermöglichen, Menschen bezahlbaren Wohnraum zu bieten, gleichzeitig nachhaltig und klimaneutral zu bauen und weiterer Flächenversieglung entgegenzuwirken. Der Bausektor hat noch viele Potenziale, ökologischer zu werden: mehr als die Hälfte des Mülls in Deutschland kommen aus dem Bereich Bauen und gerade bei der energetischen Sanierung haben wir noch viel vor uns. Nötige Maßnahmen hierfür sind z.B.

  • Sozialen Wohnungsbau finanziell fördern und Kommunen dabei unterstützen, z.B. durch Beratung bei der Gründung von kommunalen Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften
  • Leerstandsspekulationen und Zweckentfremdung von Wohnungen entgegenwirken
  • Sanierung und Neubau muss sich verstärkt an energetischen und ökologischen Kriterien orientieren
  • Boden im Besitz öffentlicher Hand sollte vor allem verpachtet oder über Erbbaurecht bebaut werden

Nachhaltigkeit und Innovation sind auch im Bereich der Baukultur für die Zukunft wichtig: mit cleveren Konzepten sparen wir Energie und bieten funktionalen Gebäude. Baustoffe müssen ökologisch und gesundheitlich unschädlich sein. Dies gilt besonders für öffentliche oder öffentlich geförderte Gebäude.

Doch auch auf sozialer Ebene können wir Akzente setzen, die dafür sorgen, dass wir uns in unserem Umfeld wohl fühlen. Bei der Planung von Gemeindeobjekten bietet sich für Gemeinden die Chance, ihre Bürger*innen Teilhabemöglichkeiten zu bieten. So wird der individuelle Charakter der Ortschaften unterstrichen und eine stärkere Identifikation mit dem eigenen Ort ermöglicht. Alternative Wohn- und Bauprojekte wie Mehrgenerationenwohnen, Inklusives Wohnen, und Bau- und Planungsgemeinschaften, stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Beiträge


12. August 2021 | Landesplanung, Meine Themen, Wohnen und Bauen

Neue Stadtentwicklungsstrategie: Bund muss Ländern mehr Spielraum geben

Heute wurde die Strategie zu Stadtentwicklung und Wohnen vorgestellt. Diese neue Strategie geht auch zentrale Herausforderungen für Brandenburger Städte, wie Klimakrise, demografischer Wandel, Digitalisierung an, das begrüße ich sehr. Hier gehts zu meinem vollständigen Statement
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17. Juni 2021 | Aus dem Landtag, Meine Arbeit als Abgeordnete, Rede, Wohnen und Bauen

Neustart für das „Bündnis für Wohnen“ – Gemeinsam von der Ware zum Grundrecht

Am 17.06.2021 sprach ich im Landtag zum Antrag der Fraktion DIE LINKE. Meine Rede könnt ihr euch auch beim rbb als Video anschauen.

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24. Februar 2021 | Aus dem Landtag, Rede, Wohnen und Bauen

Mietpreisbremse in Brandenburg

Am 24.02.2021 durfte ich zum Antrag „Mieterinnen und Mieter schützen – Mietpreisbremse fortsetzen und ausweiten“ der Fraktion DIE LINKE sprechen. Ihr könnt meine Rede auch beim rbb als Video anschauen.

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10. Dezember 2020 | Pressemitteilungen, Wohnen und Bauen

Statement zu Mietpreisbremse und Kappungsgrenze

PRESSEMITTEILUNG, 10.12.2020

Anlässlich der heute im Ausschuss für Infrastruktur und Landesplanung diskutierten Mietpreisbegrenzungs- und Kappungsgrenzenverordnung äußert sich die mietenpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Brandenburger Landtag Ricarda Budke wie folgt:

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26. August 2020 | Landesplanung, Rede, Sommertour, Wohnen und Bauen

Ich redete zum Gesetzesentwurf zur Änderung der Brandenburger Bauordnung

Rede | 26.08.2020

Hier geht es zu meiner Rede als Video

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2. Juli 2020 | Klima, Pressemitteilungen, Sommertour, Wohnen und Bauen

Politische Fahrradtour durch Klimaschutz-Modellstadt

PRESSEMITTEILUNG 02.07.2020

Rheinsberg – Im Rahmen ihrer Sommertour „klimafreundliches Bauen und Wohnen“ traf die bau- und wohnungspolitische Sprecherin der Bündnisgrünen Fraktion im Brandenburger Landtag Ricarda Budke heute den Geschäftsführer der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Rheinsberg Stephan Greiner-Petter. Bei einer gemeinsamen Radtour durch die Stadt erfuhr Ricarda Budke mehr über das ganzheitliche Konzept, was die Stadt seit den 90er Jahren prägt.

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